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TU Berlin

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Projektbeschreibung

In der Vergangenheit gab es viele Ansätze, die thermodynamische Datenbasis und Modellierung von Turboladern über standardisierte Kennfeldmessungen (SAE922 & SAE1826) zu verbessern. Insbesondere die Vermessung der Wärmeströme sowie der Lagerreibung war bisher entweder ungenau, erforderte Sonderprüfstände oder umfassende CFD-CHT-Simulationen. In der Praxis scheitert die praktische Anwendung dieser Ansätze meist daran, dass nicht genügend Daten oder Ressourcen zur Erzeugung einer angemessenen Datenbasis zur Verfügung stehen. Ideal wäre es, wenn die Standardmessungen an Heißgasprüfständen mit begrenztem zusätzlichem Messaufwand erweitert werden könnten. Im Rahmen dieses Projekts wurden die experimentellen Methoden erweitert und die Modellbildung anhand einer so erzeugten Datenbasis neu definiert. Dazu wurden Verfahren entwickelt, mit dem auf einfache Weise an Abgasturboladern die Wärmeströme an Turbine und Verdichter sowie die Reibleistung der Lagerung bestimmt werden können. Schließlich wurden im Rahmen des Forschungsprojekts Auswerteverfahren für Heißgasprüfstands-Daten entwickelt, die es ermöglichen, Turbolader frei von Wärmeeinflüssen reproduzierbar zu vergleichen. Das Modell wurde anhand unterschiedlicher Versuchsträger und Experimenten mit variierenden Medientemperaturen validiert. Ein zentrales Ergebnis ist eine neue Methodik, Motorprozesssimulationsmodelle experimentell zu bedaten. Durch die Berücksichtigung von Wärmeströmen erlauben die Ergebnisse u. a. neue Möglichkeiten zur Simulation von verbrennungsmotorischen Prozessen in Motorzyklen und helfen damit, die immer wichtiger werdenden Möglichkeiten zur Prognose flexibler Fahrzyklen zu verbessern.

Weitere Informationen und Unterlagen

Der Abschlussbericht zum Projekt "ATL Modellbedatung" ist bei der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e. V. (FVV) erhältlich (Link).

Förderung

Lupe

Das Forschungsvorhaben wurde im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF-Nr. 19780 N) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) e. V. aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Zusatzinformationen / Extras

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