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TU Berlin

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Wassereinspritzung in Ottomotoren II

Das FVV-Projekt „Wassereinspritzung in Ottomotoren I“ lieferte die Grundlage für das Verständnis der Auswirkungen der Wassereinspritzung auf die Gemischbildung, die innermotorische Verbrennung und die Emissionsentwicklung.

Offene Fragen, welche im Vorgängerprojekt „Wassereinspritzung in Ottomotoren I“ entstanden sind, sollen beantwortet werden.

Zunächst wird ein detailliertes Verständnis zu der Gemischbildung mit diversen Einspritztechnologien wie 500 bar Wasserinjektionsdruck, Emulsionsinjektion und Mehrfachinjektion erlangt.

Die sich daraus ergebenen Potenziale der Hardwaremodifikationen zur Effizienzsteigerung mittels Wassereinspritzung müssen im Detail untersucht und ausgearbeitet werden. Des Weiteren wird die Kombination von Wassereinspritzung mit Abgasrückführung und variabler Nockwellensteuerung untersucht. Die Auswirkung auf die Abgas- und Rußemissionen werden sowohl in einem detaillierten 3D-CFD-Modell, als auch in einem quasi-dimensionalen stochastischen Reaktormodells (SRM) untersucht. Das Ziel ist es zu ermitteln, inwiefern sich diese Technologien gegenseitig beeinflussen und welche Kombinationsmöglichkeiten im gesamten Motorkennfeld zur Verfügung stehen.

Veränderungen der Abgaszusammensetzung und -temperatur aufgrund der Wassereinspritzung und Abgasrückführung in Hinsicht auf die Emissionsumwandlung im Drei-Wege-Katalysator (TWC) und Otto-Partikelfilter (GPF) werden gezielt untersucht und die Erkenntnisse in robuste und zuverlässige Simulationsmodelle überführt.

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